Antisemitisch motivierter Angriff in Hamburg

Von Sami Musa

Am Sonntag, den 04.10.2020 wurde ein jüdischer Studierender während einer Feier anlässlich des Jüdischen Laubhüttenfestes Sukkot in der Hamburger Synagoge Hohe Weide von einem militärisch gekleideten Angreifer mit einem Spaten eine schwere Kopfverletzung zugefügt. Der Studierende liegt auf der Intensivstation eines Hamburger Krankenhauses. Der Angreifer wurde unmittelbar nach der Tat verhaftet.

Polizei und Generalstaatsanwaltschaft werten den Angriff nach ersten Erkenntnissen als versuchten Mord – mutmaßlich aus Judenhass. “Aufgrund der derzeitigen Einschätzung der Gesamtumstände ist bei der Tat von einem antisemitisch motiviertem Angriff auszugehen”, teilten beide Behörden in Hamburg mit.

Quelle: tagesschau.de

Eine inakzeptable Tat – Antisemitismus hat keinen Platz in einem offenen und vielfältigen Hamburg, in dem Menschen aus den verschiedensten Kulturen in Frieden leben. 
Ich wünsche dem Verletzten eine baldige und vollständige Genesung!